22.02. - 25.02.2018
täglich 10.00 - 18.00 Uhr

Heizungen auf der Basis von Wärmepumpen oder Solarkollektoren sind ein wesentlicher Beitrag zur möglichen Nutzung von Umweltenergie mit geringem Temperaturniveau, sowie zur Schonung unserer begrenzten konventionellen Energieressourcen. Durch die Verknüpfung derartiger Heizsysteme mit einer Ripal®-Fußboden-/Wandheizung kann dieser Spareffekt deutlich erhöht werden.
Durch niedrigste Vorlauftemperaturen bei einer Ripal®-Flächenheizung arbeiten Wärmepumpen und Solarkollektoren noch effizienter und bieten somit neben dem hohen Wohnkomfort, der für die Ripal®-Heizsysteme markant ist, ein enormes Einsparpotential an Primärenergie und Betriebskosten. 

Wärmepumpe  – Wird eine Wärmepumpe mit 30°C Vorlauftemperatur gefahren, so erzielt man eine mittlere Arbeitszahl von 4,5, das bedeutet etwa 22% Primärenergieeinsatz (Strom).Arbeitet die gleiche Pumpe mit einer Vorlauftemperatur von 45°C, so erzielt man nur eine mittlere Arbeitszahl von 3, was gleichzusetzen ist mit ca. 33% Primärenergieeinsatz, also 50% mehr als bei 30°C Vorlauftemperatur. solar1-largeVergleich Arbeitszahl einer Wärmepumpe

Die verbrauchsabhängigen Energiekosten für ein Einfamilienhaus mit einem Wärmebedarf von beispielsweise 16.000 kWh/a können somit ca. 500,- €/a beim Einsatz einer Ripal®-Fußbodenheizung mit 30°C als Vorlauftemperatur betragen oder aber 750,- €/a bei 45°C beim Einsatz weniger effektiver Systeme.

Bei einem Einfamilienhaus in Coswig, welches mit einer Wärmepumpe beheizt wird und in dem unser Ripal®-Fußbodenheizungssystem eingebaut wurde, liegen die tatsächlich benötigten Vorlauftemperaturen unter 30°C. efh-hausmann-large

Solarheizung

Bei der Gebäudeheizung mit Solarkollektoren wird ein Pufferspeicher aufgeheizt, aus dem über den Mischer der konventionellen Heizungsanlage direkt die Vorläufe der Heizkreise gespeist werden.

Da die Ripal®-Fußbodenheizung mit niedrigsten Vorlauftemperaturen arbeitet, ist eine Energieentnahme aus dem Solarspeicher auch bei niedrigen Speichertemperaturen noch möglich, was die Verfügbarkeit der Solarwärme vor allem in der Übergangszeit (oft nur diffuses Licht) erhöht.

Weiterhin arbeiten Solarkollektoren bei niedrigen Systemtemperaturen mit einem höheren Wirkungsgrad.

Bei dem abgebildeten Bürogebäude der Fa. Brockmann Solar GmbH wurde eine solare Gebäudeheizung mit 68 m² Kollektorfläche und einem 22 m³-Saison-Pufferspeicher in Verbindung mit einer Ripal®-Fußbodenheizung realisiert.
Ein nur um 5K niedrigerer Heizungsvorlauf ermöglicht in diesem Fall eine zusätzliche Nutzung an Solarenergie von bis zu 125 kWh pro Entladezyklus.
Insbesondere bei diffusem Licht können niedrige Kollektortemperaturen zur Beheizung genutzt werden.
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Gas-Brennwerttechnik – Der Brennwerteffekt einer Gasheizung nutzt die Kondensationswärme des in den Abgasen enthaltenden Wasserdampfs. Hierzu wird in der Regel die Rücklauftemperatur des Heizwassers zur Kühlung der Abgase verwendet.
Um das Energieeinsparpotential von Brennwerttechnik möglichst voll auszuschöpfen, ist eine möglichst niedrige Rücklauftemperatur sinnvoll.Wie nebenstehende Grafik deutlich zeigt, macht es nicht viel Sinn ein Brennwertgerät für konventionelle Heizkörper zu nutzen, da der Vorgang erst für Abgastemperaturen unterhalb 55 °C beginnt. Man sieht außerdem, dass der maximale Wirkungsgrad bei Abgas- bzw. Rücklauftemperaturen von ca. 20°C erreicht wird.
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weitere allgemeine Informationen zum Thema Solaranlagen unter www.waermepumpe.de